"In dir muss brennen, was du an anderen entzünden willst!" (Aurelius Augustinus)

Was ist das Projekt "Klasse 2000", an dem unsere Schule teilnimmt eigentlich?


Unsere SchülerInnen sollen nicht nur unterrichtet, sondern auch für das Leben stark gemacht werden. Das ist der pädagogische und erzieherische Anspruch unserer Lehrkräfte, der sich nicht nur auf Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen beschränkt. Das Projekt "Klasse 2000" unterstützt dieses Bemühen bereits seit Jahren erfolgreich. Dass dies bisher möglich war und diesjährig sogar für alle Klassen unserer Schule, ist den Verantwortlichen der Gemeinde Egling sowie großzügigen Sponsoren aus der Einwohnerschaft Eglings, wie beispielsweise auch dem Gartenbauverein Egling e. V.,  zu verdanken. Derzeit kommen damit alle Kinder unserer Grundschule in den Genuss des Präventionsprojekts.
Eine bislang veröffentlichte Längsschnittstudie des Vereins belegt, dass Kinder, die von der ersten bis zur vierten Klasse an dem deutschlandweiten Projekt teilgenommen hatten, als Jugendliche wesentlich seltener dem Alkohol- oder Tabakkonsum zugetan waren als Vergleichsgruppen. Dieses Projekt, an dem bislang weit über 825 000 Kinder beteiligt waren, verfolgt aber darüber hinaus das Ziel, den Kindern ein stakres Selbstbewusstsein für ihre Gesundheit und ihren Körper zu ermöglichen.
Die hervorragend gestalteten didaktischen Materialien, die den Lehrkräften zur Verfügung gestellt werden, ergänzen und bereichern die Lehrplanarbeit. Zudem gestaltet unsere Fachfrau von "Klasse 2000" auf spannende und kindgemäße Weise mehrere Unterrichtsstunden im Schuljahr in unserer Schule vor Ort.
Die Arbeit mit dem Projekt "Klasse 2000" ist eine äußerst gewinnbringende und fruchtbare Kooperation und wird von den Kindern unserer Schule bis in die vierte Klassenstufe hinein freudig aufgenommen. 
Wenn Sie sich genauer informieren möchten, klicken Sie auf die folgende Homepage des Projektes :    http://www.klasse2000.de/

 


Die Sozialpartnerschaft der Grundschule Egling mit dem Kinderhaus "Casadeni" in Ayacucho in Peru


Spendenübergabe an die BLLV-Präsidentin Frau Simone Fleischmann zu Schuljahresbeginn 17/18 vor dem Wandgemälde zur Sozialpartnerschaft mit Casadeni im Pausenhof der Grundschule

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Bereits im Schuljahr 2016/17 entschlossen sich der Elternbeirat und das Kollegium der Grundschule Egling nach längerer Suche für ein geeignetes Sozialprojekt, das Kinderhaus Casadeni in Ayacucho in Peru zu unterstützen.

So wurden am Schuljahresende, nach Projekttagen an der Schule, am Sommerfest von Eltern, Elternbeirat und durch den Verkauf von themenbezogenen Kunstobjekten, welche die Kinder in den Projekttagen gebastelt, gedruckt und gemalt hatten, insgesamt 1000 Euro gesammelt.

Auch in diesem Schuljahr 2017/18 wird aus insgesamt drei Pausenverkäufen von Kindern für Kinder wieder eine stattliche Summe für das Kinderhaus Casadeni zusammenkommen. Ein Projektgeheft und Klassenbriefe werden über die BLLV-Präsidentin und per Post den Kindern überstellt. Allen Spendern und Mithelfenden ein herzliches Vergelt's Gott!

 

Das BLLV-Kinderhaus in Ayacucho - Informationen rund um unser Sozialprojekt:

 

Über 350 Kinder und Jugendliche werden im BLLV-KInderhaus in Peru unterstützt und gefördert. Viele von ihnen finden dort das erste Mal Geborgenheit und Anerkennung. Sie haben ein Zuhause gefunden. Oft kommen sie von weit her in das Kinderhaus, weil sie dort ernst genommen werden und ihnen geholfen wird.

Ayacucho liegt auf 2761 m in den peruanischen Anden. Die alte Kolonialstadt war Schauplatz eines jahrzehntelangen Guerillakrieges. Heute ist es friedlich, die Auswirkungen des Bürgerkriegs sind noch spürbar. Dennoch verbessert sich die Situation allmählich. Die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben müssen, ist aber nach wie vor sehr hoch. Für diese Kinder und Jugendlichen ist das Kinderhaus

Bis 1992 tobte in den Anden rund um Ayacucho, einer der ärmsten Regionen Lateinamerikas, über zehn Jahre lang ein blutiger Bürgerkrieg. Über 70 000 Menschen fielen ihm zum Opfer. Zehntausende flohen vom Land in die Provinzhauptstadt, um dort Schutz zu suchen. Sie siedelten sich an den Berghängen in notdürftigen Hütten ohne Strom und Wasser an.

Armut überwinden

In Peru leben wie in vielen anderen Regionen der Welt viele Kinder in extremer Armut. Die meisten von ihnen wohnen in Lehm- und Kartonhütten am Stadtrand. Sie leben mit ihren Geschwistern und Eltern in einem Raum, schlafen zu zweit oder zu dritt in einem Bett. Oft gibt es kein fließend Wasser und keine Kanalisation. Der Hunger ist die größte tägliche Herausforderung. Dennoch besuchen fast alle die regelmäßig Schule.

Vertrauen schaffen

Die Kinder und Jugendlichen kämpfen um ihr Überleben und oft auch das ihrer Geschwister und Mütter. Ihr Alltag ist geprägt von Angst, Misstrauen und Verzweiflung. Die wichtigste Aufgabe im BLLV-Kinderhaus ist es, diesen jungen Menschen mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen. Dazu gehören auch feste Regeln des Miteinanders. Erst langsam kann Vertrauen wachsen.

 

Lernen unterstützen

Viele der Kinder besuchen neben ihrer Arbeit die Schule, aber sie haben keinen Ort und keine Zeit zu lernen. Auch in Peru ist es fast unmöglich, ohne Schulabschluss der Armut zu entkommen. Deshalb wird im BLLV-Kinderhaus mit der Unterstützung der Lehrer und Sozialpädagogen viel gelernt. Die Kinder werden einzeln oder in kleinen Lerngruppen gefördert. Hier finden die Kinder Tische, einen Raum und helfende Fürsorge. 

 

Freude erleben

Kinder, die sich nicht freuen können, können auch nicht lernen. Freude schafft Motivation. Dazu gehört auch Spielen, Musizieren, Tanzen und Feiern. Im BLLV-Kinderhaus spielen Musik und Tanz eine besondere Rolle.

 

Selbstvertrauen gewinnen

Durch das Miteinander im BLLV-Kinderhaus, durch eine Atmosphäre der Geborgenheit, durch konkrete Förderung und durch gemeinsame Erleben gewinnen die Kinder und Jugendlichen langsam an Selbstvertrauen. Sie beginnen sich für andere zu interessieren und Lebensziele zu entwickeln. Sie nehmen Armut nicht mehr als unabänderliches Schicksal wahr.

 

Die Einrichtung in Ayacucho ist ein dauerhaftes Zeichen der Hoffnung - in einer Welt, die derzeit aus den Fugen gerät und Menschlichkeit und Mitgefühl so dringend braucht.

 

 Das Kinderhaus Casadeni steht für Bildung, Zuneigung und Fürsorge

... und für eine Chance der Kinder auf eine bessere Zukunft.

Und genau hier möchten die Kinder, Eltern und Lehrkräfte der Grundschule Egling ein kleines Stück weiterhelfen.

 

                                                            Sozialpartnerschaft mit dem

                                                            Kinderhaus CASADENI in Peru

Wenn es Winter wird in Egling ...


 

Nur wenige Gehminuten von der Schule entfernt können unsere Klassen spontan und mit kurzfristiger Anmeldung bei den Eltern zum Schlittenfahren gehen. Das früher aufwändige Mitbringen von Bobs oder Schlitten war für Schule und Busunternehmen ein Problem sowohl in zeitlicher als auch in aufsichtsrechtlicher Hinsicht. Daher haben wir aus damaligen Spendengeldern die Anschaffung von Bobs und "Poporutschern" beschlossen. Die Kinder müssen nur noch die passende Kleidung mitbringen und auch unsere Mittagsbetreuung freut sich über die Mitbenutzung der Spielgeräte.


Stärkung des "Wir-Gefühls" durch gemeinsame Veranstaltungen

Wir bemühen uns, möglichst viele Schülerinnen und Schüler gemeinsam in Veranstaltungen miteinzubeziehen, um das Gefühl der Zusammengehörigkeit bei unseren Kindern zu stärken.

So organisieren wir beispielsweise klassenübergreifende Lesestunden, gemeinsame erste Wandertage aller Klassen, unser Schul-Ramadama im Herbst, die Zirkus Windspiel - Projektwoche der dritten und vierten Klassen, bei der täglich auch die ersten beiden Jahrgangsstufen zu Tagesbeginn mit einbezogen werden, gemeinsame Theater - oder Musicalbesuche, unsere Advents - und Vorweihnachtsfeiern im Kreis der Schulfamilie im Schulforum, unser Schulliad, die gemeinsame Gestaltung von Advents- und Vorweihnachtsfeiern, das Brotzeit machen von Kindern für Kinder sowie viele andere Ereignisse unseres Schullebens mehr.

Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit muss erlebt werden können!

Bei all unseren Vorhaben und Veranstaltungen werden wir nicht nur durch ein engagiertes Kollegium und Mitarbeiterteam getragen, sondern auch stets durch eine Vielzahl von Klasseneltern und Elternbeiräten und -innen unterstützt. Dies ist nicht selbstverständlich und allen Mitwirkenden sei an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön gesagt!


Lesepatinnen und Lesepaten  - Die Mitwirkung von Ehrenamtlichen an unserer Schule

Gar nicht wegzudenken aus unserem Schulleben ist die Vielzahl unser ehrenamtlichen LesepatInnen, welche sich im Bereich der Lesefreude und Leseförderung an unserer Schule einbringen. Auf diese Weise kommen viele Kinder in den Genuss, einzeln oder manchmal auch zu zweit mit einem Erwachsenen zu lesen. Hierbei werden Freude und Interesse am Lesen gefördert, aber auch die Lesefertigkeit intensiv bei den Kindern gesteigert.

Ihnen allen, die Sie sich so engagiert und mit viel Geduld in der Arbeit an und mit unseren Kindern einbringen, sei ein herzliches "Vergelt's Gott" für Ihre Zeit und das Interesse an der kindlichen Weiterentwicklung gesagt!